Ein Brot auf Reisen… GNUSS in Wien!

Mit Powidl und Käffchen beim Prater-Picknick…

Was gibt es Schöneres, als einen Spaziergang im Sonnenschein mit einem anschließenden Picknick als Ausklang…
Jetzt Anfang März kommt die Sonne schon öfter mal aus ihrem Versteck und die Temperaturen klettern eifrig Richtung Jacke-zuhause-lassen-Wetter.

Wie wunderbar, dass es mich gerade jetzt nach Wien führt; in eine wunderbare Stadt mit toller Kultur, großartigem Kaffee und einem wunderbaren Park: Dem Prater.
Schnell kam die Idee auf, mal eines unserer Brote auf einen Ausflug mitzunehmen. Man kann als bekennende Brot-Liebhaberin ja schließlich nicht einfach in Wien rumlaufen, ohne eine interkulturelle Essens-Symbiose auszuprobieren. Meine Wahl für diese Mission: unser Nussbrot GNUSS und der typisch wienerische Powidl. Hinter diesem wunderbar-seltsamen österreichischen Begriff versteckt sich eine hier heimische Variante des Pflaumenmus.

GNUSS und Powidl im Prater GNUSS und Powidl GNUSS und Powidl

Und so ging es los. Ab in den Prater, noch schnell vorbei beim nächsten Café und mit To-Go-Käffchen weiter über den riesigen Vergnügungspark, mit weeeeitem Bogen um den Praterturm (ein abnorm riesiges und hohes Kettenkarussel, bei dessen Anblick einem höhenängstlichen Menschen jeder Essens-Gedanke im Hals stecken bleibt).
Weiter über die knirschenden Kieswege und weiten Wiesen, vorbei an Flanierern mit Hunden und Kinderwägen, mit Vorfreude auf das Picknick, das am Ende der kleinen Wanderung auf uns warten würde. Als irgendwann der Magen subtil anfängt zu knurren, halten wir langsam aber sicher nach einer schönen ruhigen Sitzgelegenheit Ausschau.

Bald haben wir die in Form einer hölzernen Sitzgruppe gefunden. Die diversen Beschriftungen zeugen von vielen Besuchern, die sich hier vor uns niedergelassen haben. Geschnitzt, mit Edding kunstvoll getaggt oder spontan gekrakelt, die Holzplanken der Tischplatte werden für uns zur Mini-Lektüre, während wir unser Picknick starten. Holzbrett raus, Brot schneiden, Butter und Powidl auf den Tisch. Unser Kaffee ist mittlerweile leer aber das macht nichts. Ich finde es wunderbar hier! Der Powidl und unser Brot sind wie füreinander gemacht, die Luft verheißt den Frühling und die sanfte Nachmittagssonne taucht alles in ein dezentes Licht. Als wir irgendwann fertig sind, den Bauch voll mit nussig-würzigem Brot und süß-klebrigem Powidl, sind wir uns einig:

Was a GNUSS!
Ah nee, das war jetzt Bayerisch oder?

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Esther Jansen

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