Wer ein „Warum“ hat, erträgt fast jedes „Wie“

Der Anfang

Donnerstag, 23. April 2015, 10:06 Uhr.
Nun sitz‘ ich hier. Im Homeoffice. Die GDL streikt mal wieder.
Und da die Fahrt ins Büro gestern gute 70 Minuten gedauert hat, sitze ich heute also im Homeoffice.
Und jetzt auch noch das: Ich soll ’nen Artikel schreiben. Für ’nen Blog. OK, nicht für irgendeinen Blog, sondern für den Dankebitte-Blog.
Ein Blog… Was ist das denn überhaupt? Prinzipiell ist es so, dass mein Laptop und ich besprochen haben, dass wir uns nicht gegenseitig verletzen. Und das halten wir auch ein.
Und dann kam Andrea, Kopf des Online Marketing bei Dankebitte, auf mich zu und sagte: „Hör mal, wir machen ’nen Blog. Das geht aber nur, wenn alle ihren Beitrag dazu leisten. Machste mit?“.
Darauf ich: “Klar leiste ich meinen Beitrag“ (In der Annahme, es würde reichen, ich „like“ mal ’nen Artikel oder so  – geht das hier in ’nem Blog überhaupt? – und erzähle es rum und so…).

Bis dann Andrea kurze Zeit später sagte: „Du, so alle vier Wochen bräuchte ich dann einen Beitrag von Dir. Für den Blog. Wir könnten ja auch ’ne Serie draus machen… Hast Du schon ’ne Idee?“…

moˈweː.re Motiv Ziel

Die Idee

Ja; und nun?
Nun sitze ich also hier.
An meinem Beitrag.
An meinem ersten Beitrag.
An meinem ersten Beitrag der Serie, wie Andrea es so schön sagte.
Und es fällt mir gar nicht so leicht.
Das Schreiben.
Aber: Ideen hab ich! Immerhin.
Aus meinem täglichen Job als Unternehmer, Führungskraft und Finanzplaner.
Also aus der Praxis für die Praxis.
Aber: Runter geschrieben hab‘ ich davon noch nicht so viel.
Um ehrlich zu sein: Gar nix!

Der richtige Anfang

Na, dann fangen wir mal an mit „aus der Praxis für die Praxis“.
Und weißt Du was?
Wir sind sogar schon mittendrin.
Also ich jetzt zumindest.

Es passiert nämlich gerade Erstaunliches: Wir haben nun 10:23 Uhr. Und obwohl ich auch gerade noch mit Petra, meiner Assistentin, gute fünf Minuten telefoniert habe, bin ich schon weiter.
Und habe auch Lust. Und es fällt mir auch gar nicht mehr so schwer wie noch vor 15 Minuten. Und erst recht nicht so schwer wie VOR dem ersten Wort.

Schreibmaschine Motiv Ziel

Das ist die größte Hürde: Einfach mal anfangen.

Einfach mal anfangen ist dann am einfachsten, wenn ich weiß, wofür ich es tue.
Wenn mein Motiv klar ist.
Motiv, vom lateinischen movere (bewegen, antreiben).

Für den Dankebitte-Blog habe ich für mich zwei Motive gefunden:

  1. Ich bin Mitgründer und „Herr der Zahlen“ bei Dankebitte.
    Ich glaube an unser Produkt. Ich glaube an unsere Idee. Ich glaube an meine Mitgründer und leiste meinen Beitrag, das Unternehmen weiter bekannt und groß zu machen.
    Andrea sagt, dieser Blog hier hilft dabei ungemein – also mache ich mit!
  2. Seit 12 Jahren bin ich Unternehmer, seit 9 Jahren Führungskraft.
    Ich habe viele Seminare und Vorträge besucht, viele Seminare und Vorträge gehalten, und sicher an die 120 Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung gelesen.
    Und in der Tat bin ich ein Praktiker. Ich setze die Dinge um, von denen ich meine, dass sie mich meinen Zielen näher bringen.
    Und das Ganze mal aufzuschreiben, hätte den Vorteil, dass ich es auch einmal weiter geben könnte.
    An die nächste Generation. Das gefällt mir!

Die Botschaft

Wer ein WARUM im Leben hat, erträgt fast jedes WIE! 
Wer ein Motiv hat, der bewegt sich.

Bei mir waren es heute die ein oder andere Gehirnwindung, die Finger über der Tastatur und meine Lachfalten im Gesicht 🙂

Ok, der Spruch ist nicht von mir. Ist von Nietzsche. Aber Recht hat er. Und gerade wieder in der Praxis erfolgreich erprobt. War gar nicht schlimm, das mit dem Schreiben.

Es ist nun 10:40 Uhr. Ich maile das jetzt mal an Andrea.

Ich denke bis bald. Also so in vier Wochen, sagt Andrea.
Euch eine tolle Zeit.
Marc.

PS: Andrea hat um 11:13 Uhr schon geantwortet. Der Beitrag gefällt ihr. Also der erste Beitrag der Serie. Mir auch 😉

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Ich bin Marc. Mitgründer von Dankebitte. Ich kümmere mich um unsere Finanzen. Vertrieb mach ich auch. Neben meinem Hauptjob als Unternehmer, Führungskraft und Finanzplaner. In meiner Freizeit bin ich noch dazu Traummann, der-beste-Papa, weltklasse Tennisspieler, Kartengott (im Skat und Poker) und leidenschaftlicher Anhänger des Fussballclubs in der schönsten Stadt Deutschlands (sagt zumindest der Stadionsprecher immer :-)). Hier im Blog werde ich mich um die GeDANKEen-Nahrung kümmern. Und zwar AUS der Praxis FÜR die Praxis. Also erprobt. Auch mehr als einmal. Versprochen. Dafür zum ersten Mal schriftlich.

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