Brot backen früher und heute – Was ich über Brot wissen will…

Eigentlich nicht viel… Ich bin ja kein Bäcker… Aber ich bin Mutter und davon überzeugt, dass unter anderem, eine gute ausgewogene Ernährung wichtig für ein gutes Lebensgefühl ist.

Also will ich wissen, dass die Zutaten, aus denen mein Brot besteht, natürlich sind und liebevoll ausgesucht wurden.

Ich will wissen, dass mein Brot keine unnötigen Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe, chemische Konservierungsstoffe oder sonst was enthält.

Ich will sicher sein, dass es mir und meiner Familie schmeckt und gesund ist…

Das sollte doch nicht so schwierig sein, oder doch?

Brot backen hat hier Tradition

Nach den aktuellsten Berichterstattungen und Lebensmittelskandalen kann sich jeder selbst ein Bild machen, wie es teilweise um die Reinheit und Naturbelassenheit unserer Nahrung steht. Ich erspare Euch die Details…

Deutschland ist bekannt für seine unglaubliche Vielfalt an Brotsorten. Brot backen hat hierzulande eine lange Tradition. Und wie heißt es doch so schön: Tradition verpflichtet.

Nördlich der Alpen wurden bereits vor 30.000 Jahren wilde Getreidesorten gemahlen, zunächst als Brei einfach so verzehrt und wenig später auch gebacken. So entstand das ungesäuerte Brot.

Brot backen Was ich über Brot wissen will

Die Geburtsstunde des Brotes war nicht in Deutschland

Zugegeben, erfunden haben die Deutschen das Brot in der heutigen Form zwar nicht, denn die Ägypter waren nach geschichtlichen Überlieferungen diejenigen, die als erste mit Backhefe hantierten und dadurch aus den bis dahin eher kargen, fladenähnlichen auf Stein gebackenen „Flachbroten“ einen fluffigen, schmackhafteren Brotteig „zauberten“.

Das war die Geburtsstunde des gesäuerten Brotteigs, der dann natürlich noch weiterentwickelt, und auf Umwegen über die Griechen und Römer wieder bei uns landete.

Deutsche Brotvielfalt

In anderen Gebieten der Erde gibt und gab es ebenfalls spezielle Brotsorten oder brotähnliche Produkte wenn auch nicht immer in der Vielfalt, welche wir hier in Deutschland gewohnt sind.

Denn aufgrund des günstigen Klimas für den Anbau vieler unterschiedlicher Getreidesorten und der Experimentierfreudigkeit der einzelnen deutschen Kleinstaatenbewohner entwickelte sich in unseren Gefilden ab dem 8. Jahrhundert ein wahrer „Brotsegen“.

Damals gab es sogar in vielen Dörfer Gemeinschaftsöfen, in denen man wöchentlich sein Brot backen konnte.

Brot backen gehört also zur deutschen Kultur und Brot ist seit hunderten von Jahren als wichtiger Kohlenhydratlieferant nicht mehr vom Speiseplan der meisten Menschen wegzudenken. Über Inhaltsstoffe mussten sich die Menschen im Gegensatz zu heute jedoch wahrscheinlich nicht so viele Gedanken machen.

Brot backen heute

Bio und Demeter kannte man nicht, da es ja auch das Gegenteil nicht gab.
Der Duft von frischgebackenem Brot brachte die Menschen zusammen und vermittelte das Gefühl von Heimat und der Sicherheit sein wichtigstes Grundnahrungsmittel immer frisch auf dem Tisch zu haben.

Wir wollen ein Stück dieser Tradition wieder aufleben lassen. Wir wollen Genuss, Leichtigkeit, und Freude am Backen erleben. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Wir sind eine Gesellschaft von Individualisten und nie war der Drang zur Selbstverwirklichung größer als heute.

Selbst beim Brot backen.

Also, was will ich über Brot wissen?

Für mich reicht, dass es einfach gut ist.

In diesem Sinne…

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Andrea Hadrian

Geschäftsführerin bei Dankebitte
Ich bin Andrea… Geschäftsführerin bei Dankebitte. Was ich an dem Job am meisten mag? Jeden Kunden glücklich machen und auf die individuellen Wünsche eingehen. Wertvollste Zutaten und leckerste Brote sind meine Leidenschaft. Und ansonsten? Tja, Apfeltorte mag ich am liebsten intravenös und ich kann Menschen nicht verstehen, die Nutella in den Kühlschrank stellen. DAS WIRD HAAAAART! Wichtig über mich zu wissen wäre noch, dass ich andauernd, wirklich andauernd Kleingeld finde. Im Dankebitte Blog sorge ich fürs große Ganze und jede Menge GeDANKENgut.

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