Von Gitterstäben, Südseeinseln und der Löffel-Liste…

Ziele sind wichtig. 

Haha, da sitze ich also an meinem nächsten, dem zweiten Blogbeitrag.
Ist ja ’ne Serie, hat Andrea gesagt.

Habe gerade mal geschaut: den ersten habe ich geschrieben an einem Donnerstag. Beginn war 10:06 Uhr.
Es ist wieder Donnerstag, allerdings 10:11 Uhr.
Damals streikte die GDL.
Eben wurde verkündet, dass der aktuelle, erneute Streik ausgesetzt wird für Schlichtungsverhandlungen.
Dafür will dann jetzt die zweite Bahngewerkschaft streiken.
Und der Kitastreik ist auch schon in der zweiten Woche.
Die Post streikt auch.
Ab morgen auch der Innendienst der Versicherungswirtschaft.
Unglaublich finde ich das…!
Und ich frage mich immer wieder: Wer hat hier welches Ziel vor Augen? Haben alle das Gleiche?
Meine persönliche Meinung dazu ist: NEIN! Es haben sicher nicht alle das gleiche Ziel vor Augen.
Dabei sind Ziele wichtig… für den Beruf, für das Privatleben, für die Gesundheit…

Wie Du Dein Ziel findeN kannst

…“Aber wie finde ich (m)ein Ziel?“… ist eine der häufigsten Fragen, die mir Mitarbeiter stellen. Und geht es nach der aktuellen „Generation Y“ ist es ja sogar noch so, dass die angeblich alle gar kein Ziel haben und eins bei mir (bzw. beim Arbeitgeber) suchen…!?!
(Anmerkung: das glaube ich übrigens nicht – aber dazu vielleicht später mal mehr).
Also: wie finde ich ein Ziel? Was genau ist ein Ziel? Und wenn ich dann eins habe: Was muss ich tun? Und motiviert es mich überhaupt? Dauerhaft? Gegen alle Widerstände? Gibt es Widerstände?…
Es gibt sicherlich noch viele Fragen mehr – fangen wir doch mal vorne an:

Was ist denn nun ein Ziel?

Na, ein Ziel sollte „smaart“ sein:

S – selbst bestimmt
M – messbar (also was, wovon, wie viel, wann genau?)
A – attraktiv
A – anspruchsvoll
R – realistisch
T – terminiert

OK, verstanden.
Bleibt aber die Frage:

Ziel finden statt Gitterstäbe im Kopf

Wie finde ich denn mein Ziel? 😉

Eine Idee kann sein, vorher anzusetzen.
„Beim Wunsch?“ kommt dann oft.
Nein, noch früher… Beim Träumen, sage ich!
Und zwar beim UNBEGRENZTEN Träumen.
Und hier kommen die Südseeinseln ins Spiel: Träumen bedeutet, sich Dinge, Szenarien, Momente oder Augenblicke vorzustellen, die ich haben oder erleben möchte. Was ich dann aber leider viel zu häufig höre, wenn es darum geht zu träumen, sind Szenarien, die NICHT eintreten sollen:
„Ich wünsche mir, dass ich NICHT krank werde! Ich wünsche mir, dass ich NICHT arm bin. Ich wünsche mir, dass mein Fußballverein NICHT absteigt“…
Das sind dann die Gitterstäbe.
Mal ganz ehrlich: Gitterstäbe sehen doch in der Regel auch Scheiße aus – also ich habe direkt ein Bild dazu im Kopf: Solch‘ alte, rostige Gefängnisgitterstäbe…

Apropos Bild im Kopf

Jetzt kommt nämlich die größte Herausforderung: Unser Gehirn funktioniert, vereinfacht ausgedrückt, durch Bilder(sprache). Also jeder Gedanke formt sich erst zu einem Bild, und dann reagiert unser Gehirn. Und dann unser Körper. Und der strahlt ja aus, was in uns so vorgeht. Und jetzt stell Dir bitte folgendes vor: Dein Bild ist das oben beschriebene. Was für eine Ausstrahlung wirst Du auf andere Menschen haben? Und wie motivierend ist das für Dich selbst? Und jetzt mach bitte noch mal das Gleiche – denk aber bitte an (D)eine Südseeinsel. Und? Wie fühlt sich das an? Was glaubst Du, wie ist jetzt Deine Ausstrahlung? Wie werden das andere in Deiner Umgebung wohl empfinden? Genau! 🙂

Wie Du Dein Ziel finden kannst: Von Gitterstäben, Südseeinseln und der Löffel-Liste...

Ja, aber noch mal: wie komme ich denn jetzt zu einem Ziel?

Ja ist ja gut! Es hat keiner gesagt, dass das einfach ist. Und das geht auch nicht immer von jetzt auch gleich. Wichtig ist erst einmal: Kopf und Geist öffnen! Für alles Schöne und Erstrebenswerte. Und Kopf und Geist schließen für die rostigen Gitterstäbe.
Ein Tipp aus meiner Praxis, der mir hilft und auch Spaß macht: Schreib Dir eine „Löffel-Liste„.
Auf diese Liste kommt alles drauf, was Du unbedingt noch machen möchtest, BEVOR Du den „Löffel abgibst“… Du alleine, Du mit Deinem/Deiner Partner/in, Du mit Deiner ganzen Familie.
Automatisch passiert dann mit der Zeit Folgendes: Du wirst festlegen, ob das wirklich realisierbar ist. Dann wirst Du festlegen, was Punkt 1 auf Deiner Liste kostet. Du wirst festlegen, bis zu welchem Alter Du das am besten machen solltest. Du wirst spüren, ob es Dich wirklich motiviert (sonst streichst Du es ein paar Wochen später nämlich wieder). Und Du wirst ein Bild davon in Deinen Kopf bekommen. Und Du wirst Glanz in Deinen Augen haben, wenn Du jemandem davon erzählst. Und Du wirst wissen, was zu tun ist. Und es durchziehen. Denn es ist Dein „smaart“es Ziel.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Träumen. Bis bald, eine gute Zeit!
Marc

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Ich bin Marc. Mitgründer von Dankebitte. Ich kümmere mich um unsere Finanzen. Vertrieb mach ich auch. Neben meinem Hauptjob als Unternehmer, Führungskraft und Finanzplaner. In meiner Freizeit bin ich noch dazu Traummann, der-beste-Papa, weltklasse Tennisspieler, Kartengott (im Skat und Poker) und leidenschaftlicher Anhänger des Fussballclubs in der schönsten Stadt Deutschlands (sagt zumindest der Stadionsprecher immer :-)). Hier im Blog werde ich mich um die GeDANKEen-Nahrung kümmern. Und zwar AUS der Praxis FÜR die Praxis. Also erprobt. Auch mehr als einmal. Versprochen. Dafür zum ersten Mal schriftlich.

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