Juhuu…. Ich habe ein Ziel!… Hmm, und nu…?

Ein Ziel haben und es auch erreichen

Jetzt hab‘ ich erst gestern meinen Beitrag zum Thema „Ziele“ geschrieben, und Andrea hat noch gar nicht gesagt, wie sie ihn findet, da sitze ich heute morgen im Auto auf der Fahrt ins Büro und denke:
Na, was macht jetzt jemand mit meinem letzten Beitrag?
Was ist, wenn Du jetzt dadurch tatsächlich ein (neues) Ziel gefunden hast?
Denn, und ich hoffe, da sind wir uns einig, nur weil man ein Ziel HAT, heißt das ja noch nicht, dass man es auch ERREICHT!
Es geht dann ja erst richtig los… „Ja genau“ hör ich dann immer, „jetzt geht’s los“… Nur, wenn ich dann danach frage, was genau, wie, wer, bis wann…?
Naja… Ich sag es mal neutral: Da guck ich dann des Öfteren in ganz schön leere Augen… 😉

Ziel ist da! und nun?

Zuallererst einmal: Herzlichen Glückwunsch!
Wir, damit meine ich meine Kollegen und mich, haben in den letzten Jahren zu diesem Thema eine relativ einfache Formel entwickelt.
Die ist erprobt und funktioniert wirklich gut:

Ziel – Maßnahme – Umsetzung – Ergebnis, wobei das Ergebnis idealerweise gleich dem Ziel ist.

Ziel finden auf die Pyramiden

Wenn ich also ein Ziel habe, ist es natürlich zwingend notwendig, auch eine oder mehrere geeinigte Maßnahmen zu finden, um dieses Ziel zu erreichen.
Ein plakatives Beispiel: Wenn es mein Ziel ist, einmal in meinem Leben die Pyramiden live und in Farbe zu sehen, so maximal 1,3497832 Zentimeter entfernt vor dem Sarg des Pharao zu stehen, dann ist die Maßnahme, ein Zugticket nach Castrop-Rauxel zu kaufen eher suboptimal.

Geeignete Maßnahmen wären wohl eher:

Erkundigungen einholen, zu welcher Jahreszeit ein Besuch dort am besten ist.
Flüge suchen, ein Hotel oder sonstige Unterkünfte herausfiltern.
Sich über die Art des Besuchs der Pyramiden Gedanken machen: Alleine oder in Form einer Führung?
Und natürlich finde ich so dann auch heraus, wie viel Geld ich brauche, um mein Ziel zu erreichen.

Und dann geht es weiter:

Habe ich das Geld schon? Wenn so: Prima, Haken dran!
Habe ich das Geld noch nicht: Wie viel fehlt noch? Wie viel Zeit habe ich noch, um es zu sparen? Was muss ich tun, um bis zum Zeitpunkt X die Summe Y zur Verfügung zu haben? Vielleicht denkst Du jetzt: Ja, ist doch klar, das macht doch jeder so…!
Ich antworte kurz und knapp: NEIN! Das macht längst nicht jeder so.
Manchmal sind es aber nunmal die banalen Dinge, die einen richtig weiter bringen.

Die geeigneten Maßnahmen

Die Maßnahmen findest Du, indem Du Dir Fragen stellst. Viele Fragen.
So wie oben beschrieben.
Du kannst einen Maßnahmenkatalog erstellen. Und wenn Du meinst, Du bist fertig, dann suchst Du Dir einen guten Freund, eine gute Freundin, eine vertraute Person, und fragst sie, was sie von Deinem Plan hält und wie sie es machen würde. Such‘ Dir eventuell sogar zwei Personen.
Und dann, wenn nun alles passt, ja dann geht es endlich los…

traumfänger

In die Umsetzung und zum Ergebnis/Ziel

Und das ist entweder die schwierigste Phase – oder die leichteste.
Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Die Umsetzung wird befeuert von Deinem Motiv. Ist Dein Motiv groß genug, also ist das Ziel wirklich Dein Ziel, also so richtig wirklich, so wirklich wirklich wirklich, dann wird es einfach.
Ist das Ziel allerdings doch nicht Dein Ziel, zumindest nicht zu 100%, vielleicht so zu 90%, oder zu 88%… ja dann kann es schwierig werden.
Und manchmal führt es auch zur Aufgabe des (vermeintlichen) Ziels.
Und das fühlt sich doof an. Wer gibt schon gerne auf?
Ich denke niemand. Passieren wird es aber jedem.
Entscheidend ist dann doch „nur“: Wie gehe ich damit um? Oha – ich glaube, ich habe gerade ein neues Thema für einen weiteren Blogbeitrag gefunden… 😉

Ich hoffe, Dir hilft die oben beschriebene Formel?! Ich drücke in jedem Fall die Daumen!
Viel Erfolg, bis bald
Marc

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Ich bin Marc. Mitgründer von Dankebitte. Ich kümmere mich um unsere Finanzen. Vertrieb mach ich auch. Neben meinem Hauptjob als Unternehmer, Führungskraft und Finanzplaner. In meiner Freizeit bin ich noch dazu Traummann, der-beste-Papa, weltklasse Tennisspieler, Kartengott (im Skat und Poker) und leidenschaftlicher Anhänger des Fussballclubs in der schönsten Stadt Deutschlands (sagt zumindest der Stadionsprecher immer :-)). Hier im Blog werde ich mich um die GeDANKEen-Nahrung kümmern. Und zwar AUS der Praxis FÜR die Praxis. Also erprobt. Auch mehr als einmal. Versprochen. Dafür zum ersten Mal schriftlich.

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